Zink Nebenwirkungen

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In welchen Mengen ist Zink schädlich?

Das Spurenelement Zink ist lebensnotwendig und muss dem Organismus täglich zugeführt werden. Aber aufgepasst: Sowohl bei einer erhöhten als auch bei einer mangelnden Zufuhr von Zinkpräparaten können ernstzunehmende Nebenwirkungen auftreten. Welche Nebenwirkungen Zink hat und wann Zink schädlich oder sogar gefährlich sein kann, erfahren Sie hier.

Die häufigsten Zink Nebenwirkungen

Die Einnahme von Zink Tabletten kann in der falschen Dosierung unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und auf Dauer ernstzunehmende Beschwerden verursachen. Sowohl zu viel als auch zu wenig Zink kann schädlich für den Organismus sein.

Mögliche Zink Nebenwirkungen bei einer Überdosierung/ Dauertherapie:

  • Müdigkeit

  • Metallischer Geschmack auf der Zunge

  • Bauchschmerzen

  • Übelkeit

  • Durchfall

  • Erbrechen

  • Kopfschmerzen

Mögliche Zink Nebenwirkungen bei einem akuten Mangel:

  • Appetitlosigkeit

  • Haarausfall

  • Schlechte Wundheilung

  • Wachstums- oder Fruchtbarkeitsstörungen

Hinter einen Zinkmangel stecken oft auch andere krankhafte Ursachen, ebenso wie ein Mangel krankheitsbedingt sein kann. Bei anhaltenden Zink Tabletten Nebenwirkungen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Wechselwirkungen von Zink

Der Organismus ist nicht in der Lage, beliebig viele Mineralstoffe auf einmal aufzunehmen. Denn diese Mineralstoffe konkurrieren im Körper untereinander und können sich gegenseitig daran hindern, in den Blutkreislauf zu gelangen.

Deswegen sollten Sie einige Stunden vor oder nach dem Gebrauch von Medikamenten wie Antibiotika und Rheuma- oder harntreibenden Mitteln auf die Einnahme von Zink verzichten. Auch Eisen, Calcium und Magnesium sollten Sie nicht zeitgleich mit Zinkpräparaten einnehmen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Warum ist zu viel Zink gefährlich?

Für die Behandlung von Zinkmangel reichen normalerweise wenige Wochen aus. Überschreiten Sie mehrere Tage in Folge die empfohlene Grenze von 25 mg Zink pro Tag, können bereits erste Beschwerden auftreten:³

  • Eisenmangel

  • Kupfermangel

  • Calciummangel

  • Magnesiummangel

Mit diesen Mineralstoffen konkurriert Zink im Körper. Zu viel Zink bremst deren Aufnahme und kann einen Mangel hervorrufen. Ferner kann es zu einer Minderung des HDL-Cholesterins kommen, welches Schäden an den Zellmembranen entfernt und Arterienerkrankungen vorbeugt.

Eine chronische Überdosierung von Zink (ab 150 mg pro Tag) kann das Immunsystem beeinträchtigen und die Kupfer- und Eisenaufnahme hemmen. Dadurch wird die Blutbildung negativ beeinflusst und es kann zu einer Blutarmut kommen. Außerdem können zu große Mengen Zink gefährlich sein und sogar zu Zinkvergiftungen führen.

Außerdem gilt: Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Um Zink Nebenwirkungen zu vermeiden, beachten Sie bitte die geltenden Regeln in Zusammenhang mit der Nutzung von Zink. Gefährlich kann es werden, wenn Sie auf sich ändernde Lebensumstände und Reaktionen des eigenen Körpers nicht achten.

³Referenzwerte Zink, DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Juni 2016

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