Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weisen mehr als 50% der Menschen einen Zinkmangel auf – und das nicht nur in Ländern der dritten Welt. Auch in Deutschland leben viele Menschen mit dem Risiko einer Zinkunterversorgung. Der Zinkstatus eines Menschen hängt in der Regel von drei Faktoren ab.
Es gibt viele Risikogruppen, die einen erhöhten Verlust bzw. Bedarf oder eine verminderte Aufnahme von Zink aufweisen können. Erkrankungen und Ernährungsgewohnheiten können ein Risiko der Unterversorgung mit sich bringen. Auf der anderen Seite können bestimmte Symptome auf einen Zinkmangel hinweisen.
Da Zink an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und enzymatischen Prozessen beteiligt ist, sind Zinkmangel-Symptome eher unspezifisch und daher oft schwer als solche zu erkennen. Zinkmangel äußert sich zunächst häufig in einer allgemeinen Einschränkung des Wohlbefindens.
Zinkmangel lässt sich nicht so einfach nachweisen. Blutanalysen helfen nicht weiter, da Blutserum im Vergleich zum Körpergewebe wenig Zink enthält und die Blutzinkwerte auch bei Zinkmangel konstant bleiben. Eine Haaranalyse ist hinsichtlich der Aussagekraft über einen Zinkmangel schon sinnvoller.
So vielfältig die Aufgaben und Wirkweisen von Zink im menschlichen Körper, so vielfältig sind seine Einsatzmöglichkeiten zur Beseitigung bestimmter Mangelsymptome.