Je nach Aktivität und Verfassung benötigt unser Körper mehr oder weniger
Zink. Über Hautschuppen, Haare, Schweiß, Urin und über den Darm verliert
der Mensch Schätzungen zufolge täglich bis zu 3 Milligramm des
Spurenelements. Empfohlen wird Erwachsenen deshalb laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Zufuhr
von 15 Milligramm pro Tag. Schwangeren und Stillenden werden bis zu 25
Milligramm empfohlen.
Um Symptome eines bereits bestehenden Zinkmangels zu lindern, ist in der Regel eine tägliche Zinkzufuhr von 15 bis 45 Milligramm erforderlich.
Überdosierungen sind wenig wahrscheinlich, da Zink im Organismus nicht gespeichert wird. Zinküberschüsse werden über den Urin wieder ausgeschieden.
Natürlich nehmen wir Zink auch über unsere Nahrung auf. Leider kommt in unseren Zellen nicht die vollständige Menge des zugeführten Spurenelementes an. Unterschiedlichste Prozesse und Faktoren können dazu führen, dass Zink aus unserer Nahrung nicht optimal von unserem Körper aufgenommen und verwertet werden kann.