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Zink in unserer Nahrung

Zink in unserer NahrungNatürlich findet sich Zink in unserer alltäglichen Nahrung. Ein Blick auf den Zinkgehalt dieser Speisen ist jedoch wenig hilfreich, da vom reinen Mineralstoffgehalt keine Rückschlüsse auf dessen Nutzbarkeit als Zinkquelle zu ziehen sind. Auch hier ist die Frage nach der Bioverfügbarkeit zu stellen. So wird Experimenten zufolge aus Fleisch 68% des darin enthaltenen Zinks aufgenommen, aus Weizen lediglich 18%.

Generell ist Zink aus pflanzlichen Nahrungsquellen schlechter verfügbar als aus tierischen. Das hat vor allem mit der Phytinsäure zu tun, die in Getreide und Vollkornprodukten vorkommt und mit Zink im Magen-Darm-Trakt schwer lösliche Komplexe bildet. Vegetarier sind deshalb besonders anfällig für Zinkmangel. Besonders gute Zinkquellen sind tierische Nahrungsmittel wie Rindfleisch oder Milchprodukte. Die darin enthaltenen Aminosäuren (z. B. Histidin oder Methionin) haben einen positiven Einfluss auf die Zinkaufnahme.

Ausgewogen ernähren – zinkreich ernähren

Mit einer vernünftigen und ausgewogenen Ernährung können gesunde Menschen in der Regel einen Zinkmangel im alltäglichen Leben abwenden. Außerdem unterstützt diese Ernährungsweise eine Zinkbehandlung, wenn sie in bestimmten Lebenssituationen sinnvoll oder wegen eines akuten Zinkmangels sogar unerlässlich ist, um die körperliche und psychische Kraft wiederherzustellen.

Viel Zink ist vor allem in tierischen Produkten enthalten. Deshalb sollte man aus Sicht einer ausreichenden Zinkzufuhr tierische Produkte nicht ganz vom Speiseplan streichen. Pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst oder Gemüse sind gesund, enthalten aber relativ wenig Zink. Eine Ausnahme bilden hier zwar Getreide und Vollkornprodukte; deren Zink kann durch die gleichzeitig enthaltene Phytinsäure jedoch kaum vom Körper aufgenommen werden.

Gerade in Situationen eines drohenden Zinkmangels ist deshalb eine ausgewogene Ernährung mit ausreichenden Mengen an eiweißreichen tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten einer ballaststoffreichen rein pflanzlichen Ernährung vorzuziehen.



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