Zink ist als wichtiges Spurenelement in unserem Körper für eine Vielzahl biologischer Vorgänge von essentieller Bedeutung. Es ist Bestandteil hunderter Enzymsysteme, die nur mit einer ausreichenden Versorgung an Zink optimal funktionieren können. Vereinfacht gesagt: Zink bringt Zellen, Hormone und den Stoffwechsel in Gang.
Als struktureller und funktionaler Bestandteil vieler Enzyme spielt Zink eine wichtige Rolle im menschlichen Stoffwechsel. Außerdem hat es eine Botenstofffunktion. So spielt es zum Beispiel in wichtigen Prozessen wie der Immunabwehr, der Wundheilung oder in Wachstum und Entwicklung eine große Rolle.
Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Zinkprodukten auf dem Markt. Die im Handel befindlichen Zinkzubereitungen enthalten Zink entweder in Form anorganischer Salze oder als Komplexe mit organischen Säuren und Aminosäuren. Sie unterscheiden sich dabei in ihrer Bioverfügbarkeit, also in ihrer Verwertbarkeit für den Körper.
Je nach Aktivität und Verfassung benötigt unser Körper mehr oder weniger Zink. Über Hautschuppen, Haare, Schweiß, Urin und über den Darm verliert der Mensch Schätzungen zufolge täglich bis zu 3 Milligramm des Spurenelements. Empfohlen wird Erwachsenen deshalb laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Zufuhr von 15 Milligramm pro Tag.
Natürlich findet sich Zink in unserer alltäglichen Nahrung. Ein Blick auf den Zinkgehalt dieser Speisen ist jedoch wenig hilfreich, da vom reinen Mineralstoffgehalt keine Rückschlüsse auf dessen Nutzbarkeit als Zinkquelle zu ziehen sind. Auch hier ist die Frage nach der Bioverfügbarkeit zu stellen.